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Zusammengefaltete Zeitung von oben. Texte und Foto auf dem Titelblatt. Text kann man nicht lesen. Personen auf dem Foto haben kein genaues Gesicht.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers

Was gibt es Neues aus dem Parlament?

Seit dem 18. April macht unser Büro mit
bei der Zeitung Das Parlament vom Bundestag.
2 Seiten in der Zeitung sind in Leichter Sprache.
Es geht immer um ein Thema, das im Bundestag gerade wichtig ist.
Zum Beispiel:

  • Atomkraft und das Unglück in Tschernobyl vor 40 Jahren
  • Änderungen im Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz
  • Organ-Spende in Deutschland
  • Neue Ideen für den Sozialstaat

So machen wir die 2 Seiten in Leichter Sprache

  1. Die Zeitung kommt etwa alle 2 Wochen.
    Wir bekommen immer an einem Montag ein Thema.
  2. Wir schreiben selbst einen Text
    als Vorschlag für die 2 Seiten in Leichter Sprache.
    Dann schicken wir den Vorschlag an unseren Auftraggeber.
    Wir suchen auch schon Fotos aus, die gut zum Text passen.
  3. Der Auftraggeber sagt uns, ob wir noch etwas ändern sollen.
    Dann benutzen wir das Programm InDesign.
    Damit können wir den Text so gestalten,
    dass er gut aussieht und in die Zeitung passt.
  4. Wir zeigen dem Auftraggeber nochmal,
    wie die Seiten in Leichter Sprache dann aussehen.
  5. Wir prüfen die Leichte Sprache bei uns mit unseren Testlesern.
    Denn man soll den Text und die Fotos gut erkennen und verstehen.
    Vielleicht ändern wir dann noch etwas.
  6. Wir machen 2 Dateien für den Auftraggeber:
    Eine Datei ist für den Druck und das E-Paper von der ganzen Zeitung.
    Und wir machen eine barrierefreie Datei für die Internet-Seite.
    Am Freitagmorgen ist dann alles fertig.

Meinungen über die 2 Seiten in Leichter Sprache

Wir haben schon ein paar Nachrichten zu unseren 2 Seiten in Leichter Sprache bekommen.
Das freut uns sehr.
Denn so merken wir:
Was machen wir schon gut?
Was können wir noch besser machen?

Ein Beispiel:
Es gab gute Ideen für eine neue Gestaltung.
Die Leichte Sprache sieht nun mehr aus wie der Rest von der Zeitung.
Wir haben dafür eigene Vorschläge gemacht,
zum Beispiel für die Schriften und den Aufbau mit den Fotos.
Wir achten auf alle Regeln für Leichte Sprache.
Aber wir achten auch darauf, dass man den Text als Zeitung erkennt.
Das ist eine recht neue Idee für Leichte Sprache.
Denn viele Texte in Leichter Sprache sehen sonst immer gleich aus.
Das ist schade.

Wir haben bisher nur Lob für die neue Gestaltung bekommen.
Das freut uns sehr.

Noch ein Beispiel:
Viele Menschen brauchen die Leichte Sprache in der Zeitung.
So können sie in der Politik mitreden.
Darum ist unsere Arbeit sehr wichtig.
Aber wie entscheiden wir, um welche Themen es geht?
Und warum stehen einige wichtige Infos aus der Zeitung
nicht auf unseren 2 Seiten in Leichter Sprache?

Das war unsere Antwort:
Wir bekommen ein Thema von unserem Auftraggeber.
Dann können wir überlegen:
Was finden wir wichtig an dem Thema?
Was muss man dringend über das Thema wissen?
Welche Beispiele passen auch für die Menschen,
die Leichte Sprache brauchen?
Wir müssen darauf achten, dass alles auf die 2 Seiten passt.
Darum können wir nicht über alles schreiben.
Aber wir reden immer mit dem Auftraggeber darüber,
ob unser Vorschlag gut in die Zeitung passt.

Wir freuen uns über noch mehr Meinungen und Fragen!

Wo findet man die Seiten in Leichter Sprache?

Man kann nur die Seiten in Leichter Sprache als PDF herunterladen.
Das geht auf der Internet-Seite vom Bundestag:
weiter zur Übersicht für „Das Parlament“ – leicht erklärt
Die PDF auf dieser Internet-Seite sind barrierefrei.
Man kann sie zum Beispiel auch mit Screenreader gut lesen.

Die Seiten in Leichter Sprache sind aber auch Teil von der Zeitung.
Man kann das E-Paper von der ganze Zeitung mit Leichter Sprache
als PDF herunterladen.
Das geht auf der Internet-Seite von Das Parlament:
weiter zur Übersicht für „Das Parlament“

Die Seiten in Leichter Sprache sind auch in der gedruckten Zeitung.
Man kann die gedruckte Zeitung bestellen.
Dann bekommt man jede neue Ausgabe mit der Post.
Das kostet Geld:
weiter zum Abo für „Das Parlament“